Geschichte

Qualität, Innovation und Tradition

Umfassende Kompetenz in mobiler Medizintechnik, im Behörden- und Sonderfahrzeugbau, globale Marktpräsenz und eine über Jahrzehnte gewachsene, innovative Qualitätsproduktion mit ebenso langer Branchenerfahrung – das ist die BINZ Ambulance- und Umwelttechnik GmbH. Mit dieser Erfahrung und unserem Know-how bieten wir unseren Kunden umfassende Individualisierungsmöglichkeiten. Auf Wunsch fertigen wir jedes Fahrzeug bis ins kleinste Detail nach Maß. Viele der dafür in der Vergangenheit von BINZ entwickelten Lösungen gehören bereits zum heutigen Standard der Branche. Heute werden in Ilmenau auf rund 16.000 Quadratmetern Fläche Tag für Tag Sicherheit und Leben erhaltende Produkte realisiert. Erfahrung, technologisches Know-how und Weitsicht sind die Basis und der Geist des Unternehmens, das auf eine lange Geschichte blicken kann.

Eckpfeiler unserer Firmengeschichte

2016

Gründung der Vertriebsniederlassung Süd in Baden-Württemberg, Großraum Stuttgart

2015

Übernahme der BINZ Ambulance- und Umwelttechnik GmbH durch AHG und SHG

Joint Venture mit Brilliance Auto Investment (Dalian) & Co. Ltd, China

2013

Vorstellung des innovativen RESCUBE-Konzeptes auf der RETTmobil. Die wegweisende Entwicklung eines Kofferaufbaus in TopCompositeDesign-Technik, der die Tätigkeit des Rettungsdienstes in den Mittelpunkt stellt.

2012

Übernahme der BINZ Ambulance- und Umwelttechnik GmbH durch die RMA-Automotive Group, Thailand mit Investitionsvolumen von mehr als 10 Mio. Euro.

2004

Vorstellung eines GFK-Sandwich-Koffers – ausnahmslos für Basisfahrzeuge oberhalb der 3,8-Tonnen-Grenze

2003

Futuristisch gestylter E-Klasse-KTW der neuen Generation mit GFK-Aufbau, Typ BINZ Ambulance 2003 – die erste Ambulanz-Fahrzeugkarosserie aus deutscher Produktion mit komplettem Aufbau aus glasfaserverstärktem Kunststoff – Stichwort: Integrated Frame Technology

2000

Vorstellung eines GFK(glasfaserverstärktem Kunststoff)-Sandwich-Kofferaufbaus (Eigenentwicklung) für Basisfahrzeuge mit einfach bereifter Hinterachse und 3,5-Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sowie eines Aluminium-Kofferaufbaus für Basisfahrzeuge mit zwillingsbereifter Hinterachse und 4,6-Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (auf Mercedes-Benz-Sprinter)

1999

Einführung der DIN EN 1789

1996

Vorstellung eines völlig neuartigen Produkts: der Koffer-RTW auf Basis von Mercedes-Benz-Sprinter Verlagerung der Fertigung von Ambulanzen nach Ilmenau sowie Beginn der Fertigung im Bereich mobile Hospitäler, Feuerwehrfahrzeuge sowie Sonderfahrzeuge für Behörden im Sicherheits- und Katastrophenschutzbereich

Mitte 90er

Tiefgreifende Umstrukturierungsmaßnahmen bedingt durch veränderte Marktbedingungen

Ab 1991

Gründung der BINZ Ambulance- und Umwelttechnik GmbH Ilmenau und Übernahme der Aktivitäten der Labortechnik GmbH Ilmenau, Bereich „Mobile Technik“. Verlagerung der Produktion zeitaufwendiger und lohnintensiver Produkte, wie Notarzt-Einsatzfahrzeuge und VW T4-KTW nach Ilmenau

Ab 1990

Gemeinsamer Ausstellungsstand auf der Leipziger Frühjahrsmesse. Entwicklung des ersten „MZF“ – „Mehrzweckfahrzeuges“ gemeinsam mit der in Bonn ansässigen Forschungs- und Planungsgesellschaft für das Rettungswesen mbH (Forplan) auf Basis eines Mercedes-Benz 310

Ab 1989

Zusammenarbeit mit der in Thüringen ansässigen „VEB Labortechnik Ilmenau“ – viele Jahrzehnte lang als Produzent der DDR-Rettungswagen der Typen Barkas B 1000 SMH 2 und SMH 3 (SMH = Schnelle Medizinische Hilfe) erfolgreich

1989

Vorstellung der BINZ-Optima-Innenausstattung zur IAA im September: Abrundung aller bis dahin noch vorhandenen Ecken und Kanten, Sitze und andere hervorstehende Teile in Mulden und Wandprofilen integriert, medizinische Geräte wie Beatmungs- und Infusionsinstrumente in der Deckenkonsole eingepasst, Böden mit rutschfesten und strapazierfähigen Belägen versehen.

1987

Einrichtung der gemeinnützigen „Stiftung Binz“ zur Förderung geeigneter Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Notfallmedizin und des Rettungswesens wie z.B. die Einrichtung neuer mit der Notfallmedizin verbundener Lehrstühle an Universitäten

1985

Premiere zur IAA im September 1985: Mercedes-Benz 230 E / 250 D als KTW mit Aufbau BINZ Ambulance 2001 lang

Bis 1984

Export in über 100 Länder: einzeln und in großen Stückzahlen – an Kleinstunternehmer wie an überregional tätige Hilfsorganisationen, Behörden, Regierungen, Scheichtümer und Königshäuser. Vereinzelt auch Ausbau von Spezialfahrzeugen für die Polizei, wie z.B. Tatort-Spurensicherungsfahrzeuge

1982

Normung einer weiteren Einsatzfahrzeug-Gattung: Die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF)

1979

Binz Ambulance 2000 G, GK, GS und XXL San – auf dem Daimler-Benz Geländewagen, dem G-Modell (vorrangig für den Export)

1977

Vorstellung des „Binz Ambulance 2000“, die Aufbau-Bezeichnung für die neue Mercedes-Benz Pkw-Baureihe W-123

1974

Gründung der VEB MLW Labortechnik Ilmenau (VEB=Volkseigener Betrieb, MLW=Medizin-, Labor- und Wägetechnik)

70er

Mit über 21 Tausend Verkehrstoten im Jahr 1970 (2013: weniger als 3.300) gewann die RTW-Produktion immer größere Bedeutung. Zur BINZ-Produktpalette gehören jetzt das „REANIMOBIL“ mit spezifischem Produktsortiment, der „CLINICAR“-Landarztwagen und das CARDIOMOBIL für internistische Notfälle.

1970

Norm-Rettungswagen auf Mercedes Benz L 206 / L 207

1968

Erfolgsmodell Mercedes-Benz 200, 220, 230, 240 und 250 („Strich 8“)

1967

Normung der Krankenkraftwagen in Krankentransportwagen (KTW) und Rettungswagen (RTW)

1965

Erster BINZ-Krankenwagen (BINZ Europ 1100 lang) auf Mercedes-Benz 200 D und 230 mit verlängertem Fahrgestell Erster Unfall-Rettungs- und Notfall-Arztwagen auf Mercedes-Benz L 319 D + B / L 405-L408

1955

BINZ-Krankenwagen mit Ganzstahl-Karosserie auf Mercedes-Benz 180, 180 D und 190 – damals eine Weltneuheit

Anfang 50er

Bau kleiner Serien von Taxen auf Basis von Mercedes-Benz

1949

Verlagerung von Teilen der Produktion in ein am westlichen Stadtrand von Lorch neu ausgewiesenes Industriegebiet

1945

Neubeginn mit Reparaturarbeiten von fahrbereiten Fahrzeugen

Ab 1939

Sanitätsfahrzeuge für den militärischen Bereich in Form von zieh- und schiebbaren Transportmittel und Sanitätsschlitten

1936

Gründung der Lorcher Karosseriefabrik Binz & Co., angesiedelt in ehemaligen Räumen der früheren Wagenfabrik Conrad Hörger. Neben Reparatur und Karosseriearbeiten begann das junge Unternehmen neben anderen Sonderfahrzeugen auch Krankenwagen und einzelne Omnibus-Karosserien zu bauen.

1860

Gründung einer kleinen Wagenfabrik mit angeschlossener Schmiede durch Conrad Hörger: Bau von Pferdekutschen und vereinzelt Krankenwagen